Whey Protein ist die hochwertigste Eiweißquelle, die wir haben. Größter Vorteil, und das gilt für alle Eiweißpulver, ist die enorm hohe Konzentration an Eiweiß, die jedem anderen Lebensmittel Welten voraus ist.


Das kann Whey:


  • Höchste biologische Wertigkeit
  • Bester Chemical Score
  • Beste Proteinverwertung aller Proteine dank viel Leucin
  • Hoher Peak, schnelle Synthese
  • Geschmacklich spitze

Darum Whey

Der Volksmund, die Kumpels, die Werbung, alle sagen, dass Whey „besser“ ist. Besser als was? Warum besser? Ist es überhaupt so? Fragen über Fragen. Die Antworten reichen von einfachster Logik, bis hin zu durch Studien belegte Theorien und ganz neuen Erkenntnissen aus der Welt der Sportwissenschaften.

Eine Konsistenzfrage

Wer sich mal durch die breite Masse an Eiweißpulvern getrunken hat, der wird feststellen, dass einzelne Gruppen eine bestimmte Grundnote im Geschmack beisteuert. So sind reine Sojaproteine fast schon fies im Geschmack. Gleichzeitig schmecken die auf Milch basierenden Proteine, wie Casein und Whey eher neutral. Damit lässt sich anscheinend arbeiten. Casein und Whey unterscheiden sich geschmacklich nicht mehr wirklich. Ein großer Unterschied findet sich jedoch in der Konsistenz der angerührten Shakes. Casein muss als eigen beschrieben werden. Der Shake dickt an und behält eine mehlige Note, die sehr pregnant ist. Whey hingegen lässt Wasser Wasser und Milch eben Milch bleiben. Whey begnügt sich damit einen Geschmack „on Top“ hinzuzufügen, der das Getränk eher aufwertet, als verändert.

Bessere Proteinsynthese

Whey Protein steht im ewigen Glaubenskrieg mit Casein. Beide gelten als unverzichtbar, um den Körper mit essenziellen Aminosäuren zu versorgen, sobald man anstrengender Tätigkeit, wie etwa Sport, nachgeht. Nun gibt es jedoch einen entscheidenden Faktor, der selten genannt und dennoch enormen Einfluss auf die Wertigkeit einer Proteinquelle (Whey: Molke, Casein: Casein) hat. Die Sprache ist von der Aminosäure Leucin. Leucin ist für die Aktivierung der Proteinsynthese verantwortlich und hat im Whey ein merklich höheres Vorkommen. Auf 30 g Pulver kommen im Falle von Casein rund 2,5 g Leucin, während Whey auf 3,4 g Leucin bauen kann. Lass dich nicht von der in Relation zum Körpergewicht verschwindend geringen Maßeinheit täuschen. Prozentual sprechen wir hier von fast 30% mehr Leucin.


Leucin in diversen Proteinquellen

  • Whey: 3,4 g / 30 g
  • Casein: 2,46 g / 30 g
  • Vollmilch (3,5% Fett): 1,35 g / 500 ml
  • Rindfleisch: 500 mg / 30 g
  • Hähnchenbrustfilet: 520 mg / 30 g
  • Lachs: 500 mg / 30 g
  • Hühnerei: 325 mg / 30 g

So entsteht ein Wheyproteinpulver

Wir kennen bereits die Quellen aus denen Eiweißpulver gewonnen wird, die Möglichkeiten zur Filtration und erhalten nun ein Bild von der Herstellung bis hin zur Verpackung. Das Ziel des ganzen Prozesses ist, ein Produkt zu gewinnen, welches Eiweiß in höchster Konzentration beinhaltet.


Von der Molke zum Whey Protein


Die Quelle eines jeden Eiweißpulvers auf Basis von Molke oder Casein ist Milch. Allein in Europa fallen jährlich rund 80 millionen Tonnen Molke bei der Käseproduktion an. fallen Bevor jedoch ein Eiweißpulver daraus entstehen kann, sind diverse Prozesse nötig. Wir wollen den Weg eines Molkeproteinpulvers verfolgen. Der englische Begriff Whey (engl. für Molke) ist auch im deutschsprachigen raum geläufiger. Molke entsteht bei der Käseproduktion und ist ein klarer, flüssiger Verschnit der Käseherstellung. Er besteht zu 1% aus Molkenprotein, zu 4 bis 5% aus Milchzucker und zu ca. 94-95% aus Wasser.

Schritt für Schritt zum Whey Protein

  1. Im ersten Schritt wird das Eiweiß und der Milchzucker durch Ultrafiltration von der Molke getrennt. Dies geschieht im Gegenstromverfahren mit Hilfe von Membranfiltern. Die Poren der Membran lassen das Wasser, die Mineralstoffe und den Milchzucker passieren, während die Eiweiße zurückgehalten werden.
  2. Das getrennte Eiweiß wird nun mit Wasser versetzt.
  3. Im nächsten Schritt tritt das Gemisch zur Pasteurisierung an, in welchem Mikroorganismen (Milchbakterien, Hefen, krankheitserregende Bakterien, wie u.A. Salmonellen) abgetötet werden sollen. Dies geschieht durch kurzweilige Erhitzung auf ca. 75°C für eine dauer von 15 bis 30 Sekunden.
  4. Anschließend wird ein Kühlprozess eingeleitet.
  5. Jetzt wird das neugewonnene Gemisch mikrofiltriert, um Flüssigkeit zu entziehen.
  6. Erst jetzt lassen sich Lipide (Fette) und Lactose (Milchzucker) vom Eiweiß durch abermalige Ultrafiltration trennen.
  7. Der letzte Schritt zur Herstellung eines handelsüblichen Eiweißpulvers ist das Trocknen der Masse.
    Das Trocknen findet bei niedrigen Temparaturen statt, um die denaturalisierung der einzelnen anfälligen Aminosäuren nicht geschehen zu lassen.

Die korrekte Einnahme von Whey Protein

Damit Du auch die vollkommene Wirkung von Deinem Whey Protein nutzen kannst, ist der richtige Einnahmezeitpunkt wichtig. Theoretisch kann das Protein zu den unterschiedlichsten Tageszeiten eingenommen werden, doch dabei kann es seine Wirkung verfehlen. Mir ist es wichtig, dass Du die volle Wirkung erreichst, denn schließlich geht es auch um Dein Geld.

Der beste und sinnvollste Zeitpunkt für die Einnahme von Whey Protein ist direkt nach Deinem Training. Nach dem Training muss Dein Körper die geleerten Speicher auffüllen, damit die Bildung der Zellstruktur eingeleitet werden kann. Für die Bildung der Zellstruktur (Muskeln) benötigt der Körper Aminosäuren und genau dies bieten Dir die Whey Produkte. Nimmst Du ein Whey Shake direkt nach Deinem Training ein, hast Du den größten Nutzen.

Durch die Einnahme von Whey Protein nach dem Training kann Dein Körper das Eiweiß am besten verarbeiten.
Sollte es Dir nicht möglich sein, direkt nach dem Training ein Whey Protein Shake zu trinken, so kannst Du dieses auch nach dem nächtlichen Schlaf nachholen. Nach dem mehrstündigen Schlaf beginnt Dein Körper, Muskelproteine zu verarbeiten. Ich empfehle Dir allerdings, auch wenn es wie eine Wiederholung klingen mag, Dein Whey Produkt nach dem Training einzunehmen.

Unterschied Einnahme Whey und Casein

Neben den Whey Proteinen gibt es auch Casein Protein Produkte. Das Whey Protein wird idealerweise direkt nach dem Training eingenommen, da es eine muskelaufbauende Wirkung hat. Das Casein Protein wird vor dem Schlafengehen eingenommen, da es eine muskelerhaltende Wirkung hat.

Während einer Diätphase kann das Casein Protein auch tagsüber eingenommen werden. Die meisten Casein Shakes werden mit Mineralien sowie Vitaminen kombiniert. Der Vorteil von einem Casein Shake ist, dass dieses wenige Kalorien enthält. Deine Diät wird somit sehr gut unterstützt.

Whey Protein bei Laktoseintoleranz

Immer mehr Menschen leiden unter einer Laktoseintoleranz. Solltest Du unter einer Unverträglichkeit gegen Milchzucker leiden (Laktoseintoleranz), dann ist die Suche nach einem Protein Shake erschwert. Die meisten Protein Shakes enthalten Proteine die aus Milch oder Molke gewonnen werden. Ausnahme bilden die lactosefreien Soja,Hanf,Reis,Ebsen-Poteine, diese sind eine gute Alternative.

Hast Du eine leichte Form der Laktoseintolleranz, so kannst Du auch Whey Protein Shakes verwenden die auf Isolat basieren. Diese Produkte sind, auch bei bekannter Laktoseintolleranz, gut verträglich. Idealerweise testes Du ein solches Produkt, bevor Du eine größere Menge bestellst. Auf Isolat basiert zum Beispiel das ESN Designer Whey.


Beste Whey Produkte

Ich habe verschiedene Whey Produkte getestet und bewertet. Ich möchte Dir zwei der Besten Whey Produkte vorstellen, diese kann ich Dir wirklich wärmstens empfehlen.


ESN Designer Whey esn-designer-whey

Zu meinen absoluten Favoriten gehört das ESN Designer Whey, es befindet sich nicht ohne Grund auf Platz 1. Bei diesem Produkt merkst Du schon beim Öffnen der Tüte, das es sich um feinstes Protein Pulver handelt. Mit Abstand gehört dieses Pulver zu den besten. Das Protein Pulver besteht zu 30 Prozent aus Whey Isolat und somit auch bei leichter Laktoseintoleranz verträglich. Der Proteingehalt sowie der Geschmack haben ebenfalls vollkommen überzeugt.

ON Whey Gold Standard on-100-gold-standard-whey

Das ON Whey Gold Standard hat ebenfalls einen Anteil an Whey Isolat, doch der Gehalt fällt bei diesem Produkt geringer aus wie beim ESN Designer Whey. Der niedrigere Anteil an Isolat fällt auch bei der Löslichkeit auf und auch geschmacklich. Das Produkt hat eine sehr hohe Reinheit, ich sage nur, 100 Prozent Whey. Geschmacklich überzeugt das Gold Standard, wenn Du es mit Milch zubereitest.
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