Mit Eiweißpulver abnehmen? Es müsste eher heißen: ohne Kohlenhydrate abnehmen. Eiweißpulver kann eine Diät unterstützen, um wertvollste Nährstoffe zuzuführen und die Kalorien auf eine Weise zuzuführen, welche den Fettstoffwechsel nicht lahmlegt.

Checkliste:

  1. Eiweißpulver kann die Lücke einer kohlenhydratarmen Ernährung füllen.
  2. Casein wird in Studien als bestes Eiweißpulver für Diäten genannt
  3. Ratsam ist es die Diät auf ein Buch oder eigens angeeignetes Wissen aufzubauen

Viel Erfolg!


Lieber ein Pfund als zwei Kilo zuviel

Es gibt mehrere Studien, die eindeutig belegen, dass Casein das beste Protein zur Gewichtsreduktion ist. Zeitgleich ist es auch zum Aufbau fettfreier Körpermasse ein Casein nicht zu verachten. Der immense Vorteil den Casein gegenüber anderen Proteinquellen hat, zeigt sich auf der Uhr. Casein wird über einen relative langen Zeitraum vom Körper verwertet. So ist der Körper stets mit Aminosäuren versorgt. Andere Proteine werden schneller aufgenommen, so dass der Effekt geballter ausfällt, aber ebenso schnell verpufft. Gerade bei einer Diät ist ein hoher „Peak“, wie die geballte Verwertung von viel Protein genannt wird, nicht notwendig. Wer zeitgleich Sport betreiben möchte, wird auch mit dem mäßigen Peak des Caseinhaltigen Eiweißpulvers mehr als ausreichend versorgt. Weitere Infos und Studienbeispiele finden sich im unten angeführten Text.

Mit Eiweißpulver Abnehmen?

Empirische Studien belegen, dass Casein die erste Anlauffstelle für Diätler ist.

Eiweiß als Zuckerersatz

Eine eiweißbasierte Diät baut weniger darauf auf mit Eiweiß abzunehmen, als ohne Zucker, bzw. Kohlenhydrate. Folglich sind Eiweißpulver mit zu hohem Zuckeranteil keine Lösung. Hierzu zählen allerdings die wenigsten. Eiweißpulver hilft vielen Menschen beim abnehmen, da es Mahlzeiten ersetzt, ohne dass Der Körper auf essentielle Nährstoffe verzichtet. Essenziell heisst, dass der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden. Darunter fallen einige Aminosäuren, nicht aber Fett und Zucker.
Der Körper kann aus dem zugeführten Eiweiß Energie gewinnen. Eiweiß hat also auch die gefürchteten Kalorien. Allerdings wirken diese nicht so destruktiv wie Zucker, welches oft in einer Sucht endet.

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Na, sein wir doch mal ehrlich, ist die ganze „Abnehmgeschichte“ nicht wieder eine Kopfsache? Das meine ich jetzt nicht im übertragenem Sinne, sondern wörtlich. Ist nicht der größte Abnehmfeind unser Gehirn selbst? Wenn wir tiefer graben, dann erkennen wir dass ein ganz besonderer Teil unseres Gehirns, und zwar der Hypothalamus dafür sorgt dass wir beim miesem Gefühl des Dauerhungers wieder und wieder schwach werden. Dieser verdammter Abschnitt des Zwischenhirns im vegetativen Nervensystem reagiert auf Informationen unseres Körpers und steuert dementsprechend unser Hunger- und Sättigungsgefühl. Dabei sind die Hormone Leptin und Ghrelin (aber auch Orexin und Cortisol) ausschlaggebend. Diese beiden Hormone arbeite in bester Kooperation. Das erste sorgt für ein Sättigunsgefühl. Ghrelin wiederumg für ein Hungergefühl sobald seine Konzentration wieder ansteigt. Eine gute Nachricht habe ich jedoch noch parat wie man dem Teufelskreis entkommen kann. Die Lösung ist auf Lebensmittel zu setzen die einen länger satt machen damit das Gehirn mal Ruhe gibt.

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Natürlich möchte ich es dir nicht vorenthalten mit welchen Produkten man gegensteuern kann:

1. Haferflocken

Nun, durch die geniale Kombination aus komplexen Kohlenhydraten, Proteinen und Ballaststoffen entsteht ein langes Sättigungsgefühl.

2. Linsen, Erbsen

Viel Proteine, wenig Fett und eine Menge Ballaststoffe die für Sättigung sorgen

3. Lachs, Sardinen, Thunfisch

Über 10 Prozent Fett und was für eins..Die Omega-3-Fettsäuren haben einen vielseitigen Gesundheitsschutz

4. Leinsamen

Ein Ballaststoffe-Turbo welches lange satt macht und die Verdauung fördert

5. Kartoffeln

350g Kartoffeln sättigen 3,23 länger als z.B. 100g Weißbrot wobei beides etwa die gleiche Menge an 240 Kalorien hat. Insbesondere beeinflussen festkochende Sorten den Blutzuckerspiegel wegen des niedrigen glykämischen Index am wenigsten.


Und so funktioniert es

Protein- beziehungsweise Eiweißshakes können den Diätalltag enorm vereinfachen. Sie sind schnell angemischt und schmecken sehr lecker. Zudem kann man noch frische Zutaten wie Beeren oder Obst oder auch Chia-Samen hinzugeben.
Trotzdem sollte es einem bewusst sein, dass man zusätzlich zur Einnahme von Eiweißshakes auch seine Ernährung dauerhaft umstellen muss, um das neue Gewicht auch zu halten. Isst man weiter wie bisher, funktionieren auch die tollsten Shakes nicht.

Ein Shake versorgt, wie oben schon erwähnt, den Körper mit wertvollen Proteinen. Dadurch hält das Sättigungsgefühl relativ lange an und Heißhungerattacken sind Geschichte. Eiweiß- beziehungsweise Proteinshakes schützen im Übrigen auch die Muskulatur.

Empfohlen wird, dass man während der Diät ein bis zwei Eiweißshakes täglich als Ergänzung einnimmt.

Denn was viele vergessen: Der Körper braucht nicht nur Proteine zum Abnehmen. Er braucht außerdem auch Fette und Kohlenhydrate (!). Denn diese spielen sowohl in der Nährstoffversorgung als auch in der Hormonproduktion eine wichtige Rolle.

Möchte man eine oder zwei Mahlzeiten mit einem Eiweißshake ersetzen und dadurch abnehmen, muss man vor allem darauf achten, dass man es richtig macht (Formula-Diät). Man sollte langsam anfangen. Also erst nur eine Mahlzeit durch den Shake ersetzen und dann nach ein bis zwei Wochen die zweite.

Es bringt im Übrigen auch nichts, wenn man tagsüber brav zwei Eiweißshakes zu sich nimmt und sich abends die fette Pizza oder ähnliches reinhaut. Denn das Grundelement einer jeden erfolgreichen Diät ist eine negative Engergiebilanz.

So eine Formula Diät ist allerdings nichts Langfristiges: Macht man sie über einen zu langen Zeitraum, können unter Umständen sogar die Nieren geschädigt werden. Möchte man langfristig Gewicht verlieren, geht kein Weg an einer Ernährungsumstellung vorbei.

Man sollte immer darauf achten, hochwertige Proteinshakes zu kaufen. Diese erkennt man unter anderem an der Bioqualität und an den hochwertigen Inhaltsstoffen. Schlecht ist ein hoher Kohlenhydrat Anteil (mehr als 7 Gramm auf 100 Gramm Pulver) und ein hoher Fettanteil (mehr als 8 Gramm auf 100 Gramm Pulver).

So ein Proteinshake ist auch ein prima Ersatz für Süßigkeiten. Packt einem nach dem Training zum Beispiel der Schoki-Hunger, ist man mit einem Eiweißshake dann doch besser beraten.